Polen baut 50M hohe Überwachungsstürme an der Grenze zu Kaliningrad

Polen baut 50M hohe Überwachungsstürme an der Grenze zu Kaliningrad | Русская весна

Polen hat den Bau von sechs 50 Meter hohen Überwachungstürmen entlang der Landesgrenze zur russischen Enklave Kaliningrad angekündigt. Grund dafür waren Gerüchte, laut denen Russland Raketen in der Grenzstadt stationiert habe. Finanziert werden sollen diese zu 75 Prozent über EU-Subventionen.

Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP berichtet hat, sollen die Türme eine Höhe von 35 bis 50 Meter betragen und den polnischen Grenzschutz rund um die Uhr mit Überwachungsbildern von der 200 Kilometer langen Grenze beliefern.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich voraussichtlich auf 14 Millionen Zloty (3,5 Millionen Euro) und stammen zu 75 Prozent aus dem EU-Fond für Außengrenzen.

Damit reagierte Polen auf Gerüchte, Russland habe atomwaffenfähige Iskander- Raketen in Kaliningrad stationiert. Allerdings hat das russische Verteidigungsministerium diese Information bisher nicht bestätigt.

Laut Angaben der Sprecherin des polnischen Grenzschutzes, Miroslawa Aleksandrowicz, „befinden sich die technischen Geräte auf den Türmen momentan in der Testphase.“

Bis „spätestens Juni“ soll die Projektplanung abgeschlossen sein und die Technik auf den Wachtürmen „einsatzfähig“, gab Aleksandrowicz abschließend bekannt.

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