Ukraine: Westliche Waffenlieferungen für den Genozid

Ukraine: Westliche Waffenlieferungen für den Genozid | Русская весна

Der Krieg Kiews richtet sich längst nicht mehr nur gegen die bewaffneten Rebellen im Donbass, die sich deutlich gegen den von den USA initiierten nationalistischen Putsch stellen. Es ist ein Krieg gegen die vornehmlich russischsprachige Zivilbevölkerung in der Region, welche von der neuen Regierung ohnehin als minderwertig empfunden wird. Jede militärische und monetäre Unterstützung für Kiew ist demnach eine Unterstützung eines Genozids.

Ob man Kiew nun neue Milliardensummen zur Verfügung stellt, oder gleich Waffen und anderes Kriegsgerät ist unerheblich. Die nationalistische Regierung in Kiew wird alle erdenklichen Mittel dafür einsetzen, den Donbass mit aller Härte dem Erdboden gleich zu machen. Längst schon haben die USA Unmengen an Kriegsgerät nach Osteuropa verladen um damit dem Regime in Kiew unter die Arme zu greifen. Inoffiziell, versteht sich. Offiziell zieht man es in Erwägung, Kriegsgerät im Wert von 3 Milliarden Dollar in die Ukraine zu verschiffen. Man weiß, dass die ukrainischen Pläne zur umfangreichen Mobilmachung nur dann realisiert werden können, wenn man den Soldaten auch Waffen in die Hände drücken kann.

Die krude Logik hinter diesem Verhalten: Um eine Ausweitung des Krieges im Südosten der Ukraine zu verhindern, müssen noch mehr Waffen in die Region geschickt werden. Klar, einen Krieg beendet man, indem man eine der Konfliktparteien mit Kriegsgerät versorgt. Vielleicht erhofft man sich in Washington davon eine Wende zugunsten Kiews, zumal die Rebellen bereits rund 8.000 Soldaten der ukrainischen Armee eingekesselt haben und in der letzten Zeit einige Erfolge erzielen konnten. Selbst die Eroberung der Stadt Odessa, in der erst im letzten Mai dutzende Menschen von einem fanatischen Mob ermordet wurden, scheint inzwischen möglich zu sein.

Doch an einer friedlichen Lösung des Konflikts ist man weder in Kiew noch in Washington interessiert. Selbst die EU unterstützt die Fanatiker, welche sich die Vernichtung von zigtausenden Menschenleben auf die Fahnen geschrieben haben. Hauptsache man kann Gründe konstruieren, Russland damit politisch, wirtschaftlich und finanziell so unter Druck zu setzen, dass sich im ganzen Land Widerstand gegen Präsident Putin regt – und ein neuer "Jelzin" die Macht ergreifen kann, damit das Land den gierigen Finanzoligarchen des Westens in die Hände fällt. Militärisch direkt anzugreifen traut sich angesichts des nuklearen Potentials Russlands niemand, da muss man den indirekten Weg gehen.

Dafür ist man in den Reihen der verantwortlichen Politiker von Kiew über Brüssel bis hin nach Washington sogar dazu bereit, das Leben von hunderttausenden Zivilisten zu gefährden und unzählige Menschen in den Tod zu schicken. Angesichts der Vehemenz, mit der sich die westliche Politik für Kiew einsetzt, könnte man durchaus sagen, dass dies politisch gewollt ist. Tag für Tag sterben Frauen, Kinder und alte Menschen durch die Granaten der ukrainischen Artillerie, weil diese sogar gezielt Wohnsiedlungen unter Beschuss nehmen. Und es werden immer mehr, weil die USA und die EU Kiew unter die Arme greifen.

Umso mehr Waffen Kiew erhält, desto länger dauert der Krieg. Je länger dieser Krieg andauert, desto mehr Menschen werden sterben. Und wenn man bedenkt, dass die nationalistische Clique die sich derzeit an der Macht hält alles Russische für böse und minderwertig ansieht, dass die ganzen Freiwilligenbataillone aus ideologisch aufgeputschten Kämpfern bestehen, dann kann man sich das Ergebnis dieser Unterstützungspolitik vorstellen: Ein Genozid an der Bevölkerung im Donbass.

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