Das Außenministerium Russlands gab zu verstehen, dass die NATO in der Ukraine eine am Kampf beteiligte Seite ist
Das Außenministerium Russlands gab zu verstehen, dass die Nato in der Ukraine eine am Kampf beteiligte Seite ist
«Wir weisen auf die Schlussfolgerungen der Analyse-Agentur „Stratfor“ hin, in denen zugegeben wird, dass die ukrainische Armee Schläge gegen stationäre Ziele durchführt, bei denen es Aufklärungsdaten verwendet, die sie von Partnern im Westen erhalten haben.
Daraus ergibt sich die berechtigte Frage: Wer von den ausländischen Partnern der Ukraine ist in den Konflikt im Osten des Landes einbezogen?»
wird im Kommentar des Außenministeriums gesagt.
Das Außenministerium erinnert die ukrainischen und ausländischen Kollegen an die Opfer und die Zerstörungen, die Bestrafungsoperation im Osten des Landes begleiten.
«Eine solche verantwortungslose Politik der ukrainischen Machthaber und ihrer westlichen Sponsoren führt nur zu neuen Opfern und Leiden der Zivilbevölkerung» meint das Außenministerium Russlands.
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Kommentar des russischen Außenministeriums über die erneute Verschärfung der Situation im Osten der Ukraine
1624-04-07-2014
Wir sind gezwungen, die Aufmerksamkeit auf neue tragische Fakten der letzten Tage im Osten der Ukraine zu lenken. Das ukrainische Militär verschärfte seine militärischen Operationen. Infolge dessen gab es menschliche Opfer und Zerstörungen.
Dabei widersprechen die fortgesetzten Versuche von Kiew, die Probleme ausschließlich mit militärischen Methoden zu lösen, mit Ultimaten und immer neuen Forderungen, den Festlegungen der Berliner Deklaration der Außenminister von Deutschland, Russland, der Ukraine und Frankreich vom 2. Juli d. J. und führen lediglich zu Blutvergießen und neuen menschlichen Opfern.
Es erweckt der Fakt Aufmerksamkeit, dass harte Rhetorik der ukrainischen Machthaber und eine Aktivisierung der militärischen Aktionen im Osten der Ukraine nach den am 3. Juli durchgeführten Gesprächen des Präsidenten der Ukraine P. A. Poroschenko mit dem Vize-Präsidenten der USA J. Biden und des Außenministers der Ukraine P. A. Klimkin mit dem Außen- und Commonwealth-Minister Großbritanniens W. Hague zu beobachten ist, die faktisch die Handlungen Kiews unterstützten. Unverständnis ruft der gnadenlose Kommentar des britischen Außenministerium hervor, in dem sich die schon gewohnten und unbewiesenen Beschuldigungen in Richtung Russland finden, welches angeblich den Selbstverteidigungskräften Waffen liefert. Wir weisen auf die Schlussfolgerungen der Analyse-Agentur «Stratfor» hin, in denen zugegeben wird, dass die ukrainische Armee Schläge gegen stationäre Ziele durchführt, bei denen es Aufklärungsdaten verwendet, die sie von Partnern im Westen erhalten haben. Daraus ergibt sich die berechtigte Frage: Wer von den ausländischen Partnern der Ukraine ist in den Konflikt im Osten des Landes einbezogen?
Jetzt zu den konkreten Fakten, die aufzeigen, dass eine solche unverantwortliche Politik der ukrainischen Machthaber und ihrer westlichen Sponsoren nur zu neuen Opfern und Leiden der Zivilbevölkerung führt.
Am 3. Juli teilte die Pressedienst der Lugansker staatlichen Administration mit, dass der Schaden, der in der Region in Folge der Kämpfe angerichtet wurde, 1,3 Mrd. Grivna (um die 110 Mio USD) überschreite. Es seien über 100 Objekte der sozialen Infrastruktur zerstört worden. Der größte Schaden wurde an Systemen der Gas- und Wasserversorgung sowie medizinische und Einrichtungen der sozialen Absicherung angerichtet.
Am 3. Juli wurden im Lugansker Gebiet aufgrund der Beschädigung lokaler Gasleitungen 196 Familien von der Gasversorgung abgeschnitten.
Nach Angaben des Bevollmächtigten für Kinderrechte beim Präsidenten der russischen Föderation P. A. Astachow wurden in den letzten 24 Stunden im Südosten der Ukraine 20 Menschen getötet, unter ihnen 2 Kinder.
Am 3. Juli starben im Donezker Gebiet im Kreis der Station «Kondraschewka-Novaja» in Folge eines Luftangriffs der ukrainischen Luftwaffe 2 Arbeiter der Donezker Eisenbahnen und ein Kind.
Am 3. Juli wurde in der Stadt Slawjansk in Folge von Beschuss das lokale Heizkraftwerk stark beschädigt. Beschädigt wurden 2 Transformatoren, das Gebäude des Hauptkorpus, und von Artilleriegeschossen beschädigt wurde ein Heizöltank, Heizöl ist dabei ausgelaufen.
Am 3. Juli fand ein heftiger Kampf in der Stadt Nikolajewka 15 km von Slawjansk statt. In die Stadt dranken Panzer und andere gepanzerte Fahrzeuge der ukrainischen Armee ein. Das ukrainische Militär führte einen Beschuss mit Raketensystemen für Salvenfeuer «Grad» und «Smertsch» durch. Zerstört wurde das Heizkraftwerk von Nikolajewka, Artilleriegeschosse trafen eine Schule und einen Kindergarten, zerstört wurden mehrere mehretagige Häuser. 4 Menschen starben, mehr als 10 wurden verletzt. Die Bewohner verstecken sich in Kellern, die Stadt zu verlassen ist unmöglich.
Am 3. Juli starb aufgrund des andauernden Artilleriefeuers durch die ukrainische Armee in der Stadt Kramatorsk des Donezker Gebietes 1 Mensch, mehr als 20 Personen wurden verletzt. In den medizinischen Einrichtungen fehlen auf katastrophale Art Medikamente. Die Hauptschläge wurden auf das Gebiet des Stadtrates ausgeübt, Granaten explodierten auch im Wohngebiet. Es wurden Elektroleitungen und Straßenbahnlinien beschädigt.
Es ist anzunehmen, dass die ukrainische Armee nach internationalen Konventionen verbotene Kassettenmunition verwendet: Nach Aussagen von Augenzeugen gibt es starke Explosionen, gefolgt von zig schwächeren Knallen.
Am 3. Juli beschossen in der Nähe des Grenzübergangspunktes Isvarino der russisch-ukrainischen Grenze ukrainische Sniper Autos und Busse mit Flüchtlingen, die sich in Richtung Russland bewegten, und beschossen auch russische Maschinen, die humanitäre Hilfe für die Bewohner des Südostens der Ukraine transportierten. Die Anwohner nennen die Trasse die «Todesstraße».
Wir rufen nochmals die ukrainischen Machthaber auf, den Beschuss von zivilen Objekten und Wohngebieten einzustellen, und sich, endlich, Gedanken über den Schutz des Lebens einfacher Leute zu machen.






